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In vitro Hautmodell

In vitro Testverfahren gewinnen in der kosmetischen Industrie immer mehr an Bedeutung und stellen eine sehr gute Alternative zu bisher notwendigen Tierversuchen dar. Für kosmetische Produkte, die oft über einen langen Zeitraum verwendet werden, ist eine dermatologische Testung auf Unbedenklichkeit eine essentielle Voraussetzung für hohe Anwendungssicherheit und Kundenzufriedenheit.

hautmodell
Durch die Bestimmung und Bewertung verlässlicher und reproduzierbarer biologischer Endpunkte anhand histologischer und biochemischer Analysen kann eine Aussage über die Einflüsse eines Produktes auf regenerative biologische Prozesse der Haut getroffen werden.

Das Phenion® 3D Hautmodell eignet sich in besonderer Weise für eine solche Untersuchung, da es die natürliche histologische Abfolge epidermaler Zellschichten und dermaler Strukturen ausbildet, wie sie von menschlicher Epidermis bekannt ist. So liegt das Stratum basale, die basale Keratinozytenschicht, direkt auf einem belebten Dermis-Equivalent (Fibroblasten) auf und wird histologisch von dem Stratum spinosum und dem Stratum granulosum gefolgt, welche gewebeabschließend von den Hornzellschichten des Stratum corneum überdeckt werden. Störungen der regulären epidermalen Verhornung (Orthokeratose), verursacht durch diverse Reizeinflüsse physikalischer (mechanisch, UV-A/B) oder chemischer (SLS) Natur, können quantitativ und qualitativ analysiert und bewertet werden.


In in vitro Studien untersuchen wir:
  • Reparatur/ Funktion der Hautbarriere
  • UVA/B Schäden
  • Produktverträglichkeit
  • weitere in der Entwicklung.

Wir begutachten:
  • epidermale Differenzierung
  • Hautbarriere relevanter Strukturen
  • Vitalität
  • Integrität der Dermo-Epidermalen Zone (DEJ)

Wir analysieren:
  • Morphologisch- histologische Strukturen nach speziellen Anfärbungen
  • Immunfluoreszenzfärbungen von Proteinen, die an der Differenzierung der Korneozyten beteiligt sind
  • Quantifizierung von Interleukinen (z.B. IL-1α, Il-6) durch Enzyme Linked Immunoabsorbent Assay (ELISA)
  • weitere Methoden in der Entwicklung