Haare haben für jeden Menschen eine wichtige, auch psychologische, Funktion. Wer zu ihrem Erhalt beitragen will, muss genau hinschauen.
Während des Wachstumsprozesses folgt der menschliche Haarfollikel einem lebenslang sich wiederholenden Wechselspiel: Wachstumsphase (Anagen, 2-6 Jahre), Übergangsphase (Katagen, wenige Wochen) und Ruhephase (Telogen, 2-3 Monate). Therapeutisch wird die Ausdehnung der Wachstumsphase bzw. ein Verzögern der Übergangsphase angestrebt, um verfrühtem Haarverlust entgegenzuwirken.
Erblich bedingter Haarausfall (Androgenetische Alopezie) ist mit 95% die am häufigsten auftretende Variante. Der Haarverlust folgt dabei meist einem charakteristischen Verteilungsmuster, das in vier grobe Entwicklungsstadien eingeteilt wird: Auftreten von Geheimratsecken, beginnende Tonsur, Halbglatzen- und schließlich Glatzenbildung.
Der genaue Mechanismus ist bis heute noch nicht geklärt, obwohl kein Zweifel daran besteht, dass eine genetische Veranlagung, der Androgeneinfluss auf den Haarfollikel sowie das Lebensalter entscheidende Bedeutung haben.
Das TrichoScan®-Verfahren ermöglicht eine computergestützte Analyse der Haardichte und des Verhältnisses von ruhenden (telogen und katagen) und wachsenden (anagen) Haaren. Damit kann die Wirksamkeit von Haartherapeutika reproduzierbar nachgewiesen werden.